Weltweit

Greenpeace Weltweit

Mit vielen Protesten haben sich Greenpeace-Aktivisten in den vergangenen Wochen weltweit vor allem für den Meeres- und Klimaschutz eingesetzt. Ein spektakuläres Highlight ereignete sich in der Arktis: Auf Spitzbergen durfte die Crew der „Arctic Sunrise“ im Juni 2016 einen ganz besonderen Gast begrüßen – den italienischen Pianisten Ludovico Einaudi (siehe Foto unten). Nach seinem Besuch in den Gewässern des eisigen Nordens zeigte sich der 60-Jährige beeindruckt: „Es war eine großartige Erfahrung, hier gewesen zu sein. So konnte ich die Reinheit und Zerbrechlichkeit des Ortes sehen. Es ist wichtig, dass wir die Bedeutung der Arktis verstehen, den Prozess der Zerstörung beenden und beginnen, sie zu schützen.“

16.6.2016

SPITZBERGEN NORWEGEN

„Klagelied für die Arktis“: Mit einem eigens komponierten Stück protestiert der italienische Pianist Ludovico Einaudi vor der Kulisse des Wahlenbergbreen-Gletschers gegen die Zerstörung der Arktis. Greenpeace appelliert damit an die OSPAR-Kommission, in den arktischen Gewässern des Atlantiks ein Schutzgebiet einzurichten. Doch Norwegen, Dänemark und Island blockieren diese Entscheidung und ignorieren damit den Wunsch von über acht Millionen Menschen, die eine Greenpeace-Petition für den Schutz der Arktis unterschrieben haben.

27.4.2016

Soma Türkei

In schwindelerregender Höhe: Greenpeace-Aktivisten klettern auf den 280 Meter hohen Schornstein des Braunkohlekraftwerks Soma. Es ist eines der dreckigsten im Land. Die Aktivisten drängen auf den Ausstieg aus der klimazerstörenden Kohleverbrennung. Doch die Regierung Erdoğan plant, die Kohlekraftnutzung massiv zu fördern.

26.5.2016

Indischer Ozean Madagaskar

Seeschlacht um den Thunfisch: Schon aus 25 Kilometern Entfernung kann die Crew des Greenpeace-Schiffes „Esperanza“ die grellen Lichter der „Explorer II“ ausmachen. So locken die Thunfischfänger im Auftrag von Thai Union ihre Beute in die Falle, denn die Schwärme suchen instinktiv Schutz im Schatten sogenannter Fischsammler – in diesem Moment schließt sich das Netz. Um zu verhindern, dass demnächst im Lebensraum Meer die Lichter ausgehen, überstreichen die Aktivisten die Leuchten des Trawlers mit dunkler Farbe.

1.5.2016

Manila Philippinen

Mahnwache: Philippinische Greenpeace-­Aktivisten stimmen sich auf einen weltweiten, mehrtägigen Protest gegen die Nutzung fossiler Energien ein. In der Provinz Batangas demonstrieren sie mit tausenden weiteren Teilnehmern gegen ein geplantes Kohlekraftwerk und machen klar, dass die Zukunft Wind und Sonne gehört.

9.6.2016

Buenos Aires Argentinien

Mahnendes Wahrzeichen: Greenpeace-Aktivisten klettern auf den fast 70 Meter hohen Obelisken. „Retten Sie die Gletscher!“ verlangen sie von Präsident Mauricio Macri. Als erstes soll er das Gletscherschutz-Gesetz anwenden und die Goldmine Veladero schließen. Der Bergbau gefährdet die Trinkwasserressourcen.

6.6.2016

DAKAR Senegal

Flashmob am Strand: Umweltschützer demonstrieren anlässlich des Welttages der Ozeane am „Parcours Sportif“ an einem der beliebtesten Strände Senegals. Einer hat sich von Kopf bis Fuß mit Plastikmüll eingekleidet, andere tragen Fischkostüme. Ihre Botschaft: „Wir brauchen saubere Meere“.

8.5.2016

Chiloé Chile

Massensterben: Tausende tote Meerestiere werden an den Strand der chilenischen Insel gespült. Greenpeace-Aktivisten dokumentieren das landesweit stattfindende Desaster und drängen auf eine Untersuchung der Ursache. Im Verdacht steht die Fischzuchtindustrie. Lachsfarmen sollen giftige Chemikalien ins Meer entsorgt haben.

3.5.2016

Taipeh Taiwan

Trauerfeier: Je länger die Politiker die Gesetzesreform gegen illegale Fischerei verschleppen, desto mehr Meerestiere wie zum Beispiel Delfine werden verloren sein. Das führten Greenpeace-Aktivisten den Verantwortlichen mit einer Gedenkzeremonie vor der Fischereibehörde deutlich vor Augen.