Wilma Wanoth genoss das Leben. Bis zuletzt verbrachte sie so viel Zeit wie möglich im Wald. Dort spüre sie Verbundenheit mit der Natur und allen Lebewesen, erzählte sie einmal. Ein wunderschöner Zustand der Leere sei das für sie. Angst vor dem Tod hatte Wilma Wanoth nicht. Sie sei dankbar für ihr reichhaltiges Leben, erzählte sie vor einigen Jahren den Greenpeace Nachrichten. Sie sei sicher, danach komme etwas anderes. Etwas noch besseres.
Im vergangenen Sommer ist Wilma Wanoth im Alter von 83 Jahren gestorben. Ihre Liebe zur Natur und ihre Entschlossenheit, die Umwelt zu schützen, leben auch nach ihrem Tod weiter. Denn die Freiburgerin hat Greenpeace in ihrem Testament als Alleinerbin eingesetzt. Das fühle sich stimmig für sie an, sagte sie vor ihrem Tod. Die Natur habe sie in ihrem Leben so reich beschenkt, da sei es für sie selbstverständlich und wohltuend, etwas zurückzugeben.
Schon zu Lebzeiten bemühte sie sich darum: 20 Jahre lang war sie Greenpeace-Förderin, sammelte in ihrer Heimatstadt Freiburg Unterschriften und war am Infostand aktiv. „Es ist ein Riesenverdienst dieser Organisation, aufzuzeigen, warum unsere Lebensgrundlagen geschützt werden müssen. Greenpeace hat das Bewusstsein der Menschen verändert“, sagte sie damals.

Lupus Richter, ein Freund und Begleiter Wilma Wanoths, war von ihrer Entscheidung, Greenpeace in ihrem Nachlass zu bedenken, kein bisschen überrascht. Sie habe große Kraft aus der Natur gezogen, erinnert er sich: „Die Natur war ihre eigentliche Heimat.“ Seine Freundin sei aufgeblüht, wenn sie von ihren Erlebnissen in der Natur erzählt habe – den Ausflügen in die Alpen, Wanderungen im Wald und – in ihrer Jugend – -Reisen nach Indien und Südafrika.

Für Greenpeace ist Wilma Wanoths Hinterlassenschaft besonders wertvoll. Denn anders als Spenden darf der Verein Erbschaften als Rücklagen nutzen und so die langfristige Unabhängigkeit von Greenpeace sichern.
Im Namen von Umwelt- und Natur-schutz ist Greenpeace Wilma Wanoth dankbar – für ihre Leidenschaft und ihr Engagement weit über ihre Lebenszeit hinaus. Vor ihrem Tod formulierte sie ihren Wunsch für die Zukunft so: „Wir müssen die Rechte und Existenz von Lebewesen, die uns umgeben und nähren, wieder wertschätzen und respektieren.“
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