Für den Schutz des Klimas und der Umwelt ist Greenpeace auf allen Kontinenten aktiv – mit vielen mutigen und kreativen Aktionen

20. April 2026

Turnberry Schottland

Er hasst Windräder und hätte am liebsten eine Welt, die wieder voll auf Kohle und Öl setzt. Weil er der US-Präsident ist, sind diese Ansichten Donald Trumps keine Privatsache, sondern gefährden das Wohl des Planeten und von Millionen Menschen. Immer wieder fordert Trump auch Schottland dazu auf, mehr Öl und Gas aus der Nordsee zu fördern. Die Mehrheit der Schotten will hingegen einen Ausbau der Erneuerbaren. Um diese Stimmen zu unterstützen, bauten Aktive von Greenpeace auf Trumps Golfplatz im schottischen Turnberry eine symbolische Windfarm auf – zum Erstaunen dieses Besuchers.

1. Mai 2026

Jakarta Indonesien

Zum internationalen Tag der Arbeit demonstrierten in der indonesischen Hauptstadt Jakarta Aktive von Greenpeace und anderen Organisationen für die überfällige Erfüllung von Arbeiter:innen-Grundrechten. In Indonesien und anderen Ländern Südostasiens leiden Arbeiter:innen besonders unter dem Zusammentreffen von Inflation, ökonomischer Ungerechtigkeit und Klimakrise.

30. April 2026

Amsterdam Niederlande

Aktive von Greenpeace Niederlande protestierten bei der ersten Hauptversammlung des Fleischkonzerns JBS in den Niederlanden. Zugleich kündigte Greenpeace Niederlande Ende April rechtliche Schritte gegen die Expansionspläne des weltgrößten Fleischkonzerns an. Der Vorwurf: JBS schädige durch Abholzung, hohe Methanemissionen und geplante Großprojekte in Nigeria Umwelt und das globale Klima massiv. Greenpeace Niederlande fordert vom Konzern nun Informationen zu den ökologischen Folgen der geplanten Investitionen in Afrika. Grundlage der rechtlichen Schritte ist die niederländische Sorgfaltspflicht, an die JBS nach der Verlegung seines Hauptsitzes gebunden ist.

30. April 2026

London Großbritannien

„Immerhin verdienen wir Milliarden“ – mit diesem Spruch versahen Aktive von Greenpeace eine Shell-Tankstelle in London. 6,92 Milliarden Dollar in ersten drei Monaten des Jahres betrug der Gewinn von Shell, um genau zu sein – doppelt so viel wie im Schlussquartal 2025. Der Grund? Shell nutzt die Ölknappheit durch den Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran, um Preise unverhältnismäßig zu erhöhen. Greenpeace fordert, solche Über­gewinne abzuschöpfen und das Geld so zu investieren, dass wir energetisch unabhängig werden.

7. Mai 2026

Dakar Senegal

In einem weltweiten, solidarischen Protest stellen sich Aktive von Greenpeace den Konzernen und Milliardären (ja, gemeint sind hier wirklich nur Männer) entgegen, die Umweltorganisationen zum Schweigen bringen wollen. So auch im Mai vor dem Monument der Afrikanischen Wiedergeburt in Dakar. Konkret ging es dabei um ein Urteil aus den USA, das Greenpeace USA und Greenpeace International zu einer Schadensersatzzahlung in Höhe von 345 Millionen Dollar an den Ölkonzern Energy Transfer verpflichtet. Greenpeace USA hatte sich mit einem Protest indigener Gruppen gegen eine geplante Ölpipeline von Energy Transfer solidarisiert.

20. APril 2026

Manila Philippinen

Drei Wochen zuvor ist auf der Navotas-Müllkippe ein Brand ausgebrochen. Zwar sind keine Flammen mehr zu sehen, doch unterirdische Glutnester belasten die Umwelt noch immer mit schädlichen Gasen und Feinstaub und stellen eine erhebliche Gefahr für Anwohnende dar. Es ist bereits der dritte Brand auf einer philippinischen Müllkippe in diesem Jahr. Diese Umweltkatastrophen weisen auf das Scheitern der Müllpolitik auf den Philippinen hin. Greenpeace Philippinen fordert die Regierung auf, rasch und konsequent die Plastikproduktion einzudämmen und Recyclingsysteme zu stärken.