
Liebe Förderinnen und Förderer,
was hält uns als Gesellschaft zusammen? Diese Frage habe ich mir zuletzt oft gestellt. Die Antwort fand ich an Orten, die mich verändert haben: In der Ukraine, wo Kinder einen Luftschutzbunker „Hobbitraum“ nennen, weil Greenpeace-Solarpanels dafür sorgen, dass es dort trotz häufiger Raketenangriffe warm und hell bleibt. In Deutschland, wo Millionen am Schicksal eines gestrandeten Buckelwals teilnahme n. Und überall dort, wo Menschen fordern, dass das Internet einen echten und nachhaltigen Neustart bekommt.
Diese drei Geschichten verbindet eine Sehnsucht: Nach einer heilen Welt für uns alle. Nach Schutz für das, was kostbar ist.
Als ich in Horenka den Schutzraum des Kinder-gartens betrat, bunt, voller Spielzeug, musste ich an meine eigene Kindheit in Geborgenheit denken. Greenpeace hat geholfen, den Raum zum Leuchten zu bringen. Das ist Greenpeace, wie ich es liebe: konkret, wirksam und menschlich.
Auch der gestrandete Wal hat mich betroffen gemacht. Wir haben uns mit unseren Booten vor Ort engagiert. So wie wir uns dafür eingesetzt haben, dass das UN-Hochseeschutzabkommen in Kraft getreten ist, nach 20 Jahren zähen Ringens.
Und das Internet? Wer fragt, wem die digitale Welt gehört, fragt: Wem gehört die Zukunft? Wir werden die Allmachtsfantasien digitaler Autokraten, die Klima und Natur zerstören, nicht hinnehmen. Dabei geht es auch um den Schutz unserer Demokratie. Denn ohne Demokratie können wir Natur und Klima nicht bewahren.
Es bewegt und es trägt mich, täglich zu sehen, was möglich ist, wenn Menschen zusammenstehen. Menschen, die das schöne Wort „Solidarität“ mit Leben füllen. Menschen wie Sie.
Ihre

Sophie Lampl