
Neue Live Shows überraschen und zeigen die Schönheit unserer Welt
Renommierte Fotograf:innen und Filmemacher:innen sind für Greenpeace im Einsatz, um zu zeigen, dass jedes Engagement für unsere Erde sich lohnt und zudem Spaß macht. In diesem Herbst präsentieren der Salzburger Koch und Filmemacher David Groß und der Naturfotograf und Umweltaktivist Markus Mauthe ihre außergewöhnlichen Live-Shows, die Perspektiven wechseln und Mut machen. Wenn David Groß seine mobile Küche – eine umgebaute Mülltonne – öffnet, kommen nicht nur kulinarische Schätze zum Vorschein, sondern auch allerhand fantastische Geschichten. In seiner prämierten Live-Reportage nimmt er uns mit auf einen Roadtrip von Europa bis Japan. Ein Plädoyer für Achtsamkeit und Nachhaltigkeit. In seiner neuen Show „Die Empathierebellion“ richtet Markus Mauthe seine Linse auf das soziale Gefüge unserer Gesellschaft. Ein Weckruf für Zusammenhalt und Engagement. Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich inspirieren.
Termine und Anmeldung unter finden Sie hier.
Schneller bauen ohne Rücksicht?

Greenpeace fordert echte Schutzgebiete statt mehr Autobahnen
Die Bundesregierung will mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz Bauprojekte von Schienenwegen bis Autobahnen schneller vorantreiben. Dafür wird der Naturschutz mit Regeln für schnelleres Bauen und vereinfachte Ersatzgeldregelung geschwächt. Das begleitende Natürliche Infrastrukturgesetz soll die Folgen für Natur und Artenvielfalt abfedern. Expert:innen von Greenpeace warnen jedoch, dass das Gesetz kaum zusätzlichen Schutz schaffen wird. Dabei steht Deutschland in der Pflicht, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Flächen unter effektiven Schutz zu stellen. Kritisch zu sehen sind vor allem vereinfachte Kompensationsregeln, die Eingriffe leichter legitimieren könnten. Greenpeace fordert strengere Schutzgebiete, klare Renaturierungsvorgaben und das Ende einer Politik, die Naturschutz als Hindernis für Wachstum begreift.
Es dreht sich was

Unter dem Motto „Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen“ demonstrierten Ende Mai 5000 Menschen in Hamm. 2000 von ihnen bildeten vor der Kulisse des Gaskraftwerks Gersteinwerk (RWE) ein bewegliches Windrad – und stellten damit einen neuen Weltrekord auf. Anlass der Proteste waren die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), in großem Umfang neue Gaskraftwerke zu bauen. Die Initiatoren der Protestaktionen, Greenpeace, Campact, Fridays for Future und BUND, fordern einen Kurswechsel weg von fossilem Gas, hin zu einer sozial gerechten Energiepolitik.
Starke Kommunen brauchen faire Finanzierung

Wofür würden Sie die Einnahmen aus einer Milliardärssteuer verwenden?
Was macht eine Kommune lebenswert – gute Schulen, bezahlbare soziale Angebote, ein verlässlicher Nahverkehr, Schutz vor Hitze, Starkregen und Hochwasser? Vielerorts fehlt dafür das Geld. Eine neue Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag von Greenpeace zeigt: Die Kommunen hatten 2025 ein Finanzierungsdefizit von rund 32 Milliarden Euro. Der Investitionsrückstand lag bei rund 231 Milliarden Euro. Zusätzliche Mittel aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität helfen, schließen die Lücke aber nur zu einem kleinen Teil (etwa 17 Prozent). Die Studie zeigt auch, wo zusätzliches Geld herkommen könnte: Eine stärkere Besteuerung sehr großer Vermögen würde Milliarden mobilisieren. Der Greenpeace-Vorschlag einer Steuer von zwei Prozent auf Vermögen ab 100 Millionen Euro hat ein Potenzial von rund 25 Milliarden Euro pro Jahr. Damit dieses Geld vor Ort wirkt, müssten die Länder es an Kommunen weitergeben. Wofür braucht Ihre Kommune Geld? Schreiben Sie an Ihre:n Bürgermeister:in, welche Investitionen fehlen – und warum er bzw. sie sich für eine Millardärssteuer stark machen sollte. Nutzen Sie dafür die Postkarte am Ende des Hefts.
Mehr Informationen und eine Online-Mitmachmöglichkeit finden Sie hier.
Klares Zeichen

Aktive von Greenpeace fordern Tempolimit
Früh an einem Morgen Anfang Juni setzten Aktivist:innen von Greenpeace an allen 26 deutschen Autobahn-Grenzübergängen ein Zeichen: Sie überklebten die Schilder für die Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern mit „Höchstgeschwindigkeit 100“. Damit forderten sie ein generelles Tempolimit auf Autobahnen als Antwort auf die fossile Krise. Ein Tempolimit würde Kosten für Autofahrende und Staat senken, die Verkehrssicherheit erhöhen, die Abhängigkeit von Ölimporten verringern und das Klima schützen. Viele gute Gründe also, warum Deutschland seinen europäischen Sonderweg beim Recht auf Rasen beenden sollte.
Ihr Geld kann mehr: Ein Darlehen für die Umwelt

Wussten Sie, dass Ihr Erspartes aktiv zum Schutz unserer Umwelt beitragen kann – und dabei sicher angelegt bleibt?
Das Prinzip ist so einfach wie überzeugend: Ab einer Summe von 10.000 Euro stellen Sie der Umweltstiftung Greenpeace ein zinsloses Darlehen zur Verfügung. Während die Erträge in den Umweltschutz fließen, bleibt Ihr Kapital erhalten und durch eine Bankbürgschaft geschützt. Sie behalten Flexibilität für Ihre eigene Lebensplanung: Sollten Sie Ihr Darlehen zurück benötigen, ist eine Rückzahlung (erstmals nach 24 Monaten) möglich.
Darlehensgeberin Mandy Metje ist vom Stifterdarlehen überzeugt: „Ich bin 1962 geboren und gehöre zu einer Generation, die großen Wohlstand erleben durfte. Deshalb glaube ich, dass wir heute besonders viel bewegen können. Dieses Modell überzeugt mich: Ich weiß, dass ich im Bedarfsfall Zugriff auf mein Geld habe – und dass die Erträge genau dort wirken, wo sie gebraucht werden.“
Machen Sie mit, wir informieren
Sie gern individuell:
Tel. (040) 306 18 – 234.
Erfahren Sie hier mehr dazu was Andere zu einem Stifterdarlehen motiviert.
Ein Gewinn für alle

Warum ein Ehepaar die Fördergelder für seine Haussanierung an Greenpeace spendete
Ein Ehepaar aus Bad Windsheim verbindet seine Haussanierung mit einer besonderen Spende für den Umweltschutz. Beide Eheleute sind langjährige Greenpeace-Fördernde und haben die Fördergelder, die sie für die energetische Modernisierung ihres Hauses erhalten haben, an Greenpeace weitergegeben – weil sie darauf nicht angewiesen waren und die Modernisierung sich auch so rechnete. „Wenn wir schon etwas für den Umweltschutz tun wollen, dann auch richtig“, sagen sie. Das Ehepaar lebt in einer Doppelhaushälfte aus den fünfziger Jahren, die saniert werden musste. Heute sorgt eine Wärmepumpe für Wärme, unterstützt durch bessere Dämmung, neue Fenster und eine Photovoltaikanlage. Seit zwei Jahren lebt das Paar im sanierten Haus und ist sehr zufrieden. Seine Botschaft: Eine klimafreundliche Sanierung lässt sich auch umsetzen, wenn man nicht vom Fach ist.
zusammen für unsere Demokratie
Jetzt die Greenpeace-Wanderausstellung buchen!
Sie ist die Grundlage für unser friedliches Zusammenleben, für unsere Freiheit und auch für Umwelt- und Klimaschutz: unsere Demokratie. Wie die Regenwälder oder die Weltmeere, für die wir uns einsetzen, ist auch sie wertvoll, bedroht und schutzbedürftig. Die gute Nachricht ist: Wir alle können etwas für sie tun. Was genau, das beschreiben die zehn Banner der Greenpeace-Ausstellung „Demokratie schützen“. Die handliche Wanderausstellung mit fünf Aufstellern zum selbst aufbauen kann für einen gewünschten Zeitraum kostenfrei gebucht werden und zum Beispiel in Schulen, Bibliotheken, Jugendzentren, Kulturzentren oder ähnlichen Orten gezeigt werden.
Wie das genau geht, erklärt die Anleitung auf der Mitmachplattform Greenwire.
Jahresbericht 2025
Wie hat sich Greenpeace Deutschland im Jahr 2025 für Umwelt- und Klimaschutz eingesetzt? Was hat die Umweltorganisation getan, um Meere, Wälder und Frieden zu bewahren? Wie wurden die Spenden der Förderer und Förderinnen verwendet? All das fasst der jüngst erschienene Jahresbericht zusammen.
Sie können den Bericht
herunterladen:
greenpeace.de/jahresbericht-2025
oder bestellen:
infomaterial@greenpeace.de oder 040/30618-120