Für den Schutz des Klimas und der Umwelt ist Greenpeace auf allen Kontinenten aktiv – mit vielen mutigen und kreativen Aktionen

27. August

New York City USA

Gepatzt: Trotz weltweiter Aufrufe und bildstarker Protest­aktionen – wie etwa die Projektionen an der Brooklyn Bridge und am Guggenheim-Museum – ist es der Weltgemeinschaft erneut nicht gelungen, sich auf ein UN-Hochseeschutzabkommen zu einigen. Ein Weltozeanvertrag als Rettungsplan für die Meere ist aber dringend notwendig, denn großflächige Schutzgebiete in internationalen Gewässern sichern die Artenvielfalt und haben eine wichtige Funktion im Klimasystem der Erde. Greenpeace wird sich in der nächsten Verhandlungsrunde weiter aktiv für ein UN-Hochseeschutzabkommen einsetzen.

Kreative Proteste: Vor dem UN-Gebäude in New York City demonstrierten unterschiedliche Gruppen mit Tänzen und Aufführungen für einen starken Meeresschutz

3. August

Italien/Österreich

Extreme Dürre in Europa: In Norditalien und Österreich dokumentierten Greenpeace-Aktive die Auswirkungen der Klimakrise auf Flüsse, Böden, Wälder und Landwirtschaft. Ein absurdes Bild bot sich ihnen auf dem rasant schmelzenden Hintertuxer Gletscher: Zwischen mit Planen abgedeckten Schnee- und Eisflächen fuhren Menschen Ski.

11. Juli

South Taranaki Neuseeland

Gesundheitsgefahr: Mit einem 1500 Quadratmeter großen Banner prangerten Greenpeace-Aktive die Düngemittelfabrik Kapuni an. Jedes Jahr werden in Neuseeland rund 450.000 Tonnen synthetischer Stickstoff ausgebracht, meist für die intensive Milchwirtschaft. Künstliche Düngemittel führen zu Nitrat im Trinkwasser, das im Verdacht steht, Krebs und Fortpflanzungsrisiken zu verursachen. Deshalb fordert Greenpeace Aotearoa die Politik auf, die Düngemittelproduktion zu begrenzen.

11. August

Wien Österreich

Schützenswert: Im Vorfeld der UN-Hochseeschutzkonferenz überreichten Greenpeace-Aktive dem österreichischen Außenministerium eine Meeres­schutzpetition mit 460.000 Unterschriften. Die Unterzeichnenden machen sich stark für den Schutz der Ozeane und deren Bewohner. Jedes Jahr sterben allein 100 Millionen Haie in den Netzen der Fischerei­industrien – weltweit sind die Hai­populationen in den letzten 50 Jahren um 70 Prozent zurückgegangen. Dass Haie mit kilometerlangen Langleinen auch für Beautyprodukte getötet werden, zeigt der Greenpeace-Bericht „Hooked on Sharks“. Mehr dazu unter:

act.gp/3LSPyXB

13. August

Tel Aviv Israel

Lautstarker Protest: Mit einer nachgebauten Ölplattform demonstrierten trommelnde Greenpeace-Aktive am Strand von Tel Aviv gegen neue Öl- und Gasförderungen vor der Küste Israels. Während der Aktion wiesen die Freiwilligen die Menschen vor allem auch auf die Gefahren bei Unfällen hin. Erst im vergangenen Jahr hatte eine Ölpest mehr als 170 Kilometer Ufer verschmutzt.

26. September

An der Oder Polen

Umweltkatastrophe im Grenzfluss: Tonnenweise Fische, Muscheln und Schnecken verendeten im August in der Oder, eine Algenblüte soll die Ursache für das Massensterben sein. Ein Greenpeace-Team nahm vor Ort Wasserproben. Die Laborergebnisse belegten einen erhöhten Salz- und einen toxischen Gehalt an Metallschadstoffen – beides Folgen menschlichen Einflusses.

05. September

Mailand Italien

Klimanotstand: Rund 50 Greenpeace-Aktive aus ganz Europa mahnten mit Sirenen und Rauch bei der Gastech, der größten Branchenmesse der Gaswirtschaft: „Hinter Greenwashing verbirgt sich eine Klimahölle!“ Unterschreiben Sie die Petition für ein EU-weites Verbot irreführender Werbung für klima­schädliche Geschäfte:

banfossilfuelads.org/de

14. Juli

Am Bermejo-Fluss Argentinien

Null Abholzung: Mit einem großen Banner forderten Greenpeace-Aktive zwischen den Provinzen Gran Chaco und Formosa das Ende der Abholzung, um das Überleben der inzwischen weniger als 20 Jaguare im argentinischen Gran Chaco zu sichern. Allein in der ersten Hälfte des Jahres 2022 wurden mehr als 40.000 Hektar Waldfläche im Norden des Landes kahlgeschlagen.