Weltweit

Greenpeace weltweit

Für den Schutz des Klimas und der Umwelt ist Greenpeace auf allen Kontinenten aktiv – mit vielen mutigen und kreativen Aktionen
4. Oktober

Athen Griechenland

Sonnenbaden im Plastikmeer: Vier LKW-Ladungen Plastikmüll breiten Greenpeace-Aktivisten auf einem zentralen Platz in Athen aus. „Es reicht nicht aus, Strände zu säubern“, sagt Greenpeace-Meeresexperte Alkis Kafetzis, „wenn wir das Plastikproblem in den Griff bekommen wollen, brauchen wir grundlegende Lösungen, das müssen auch die Hersteller begreifen.“

28. - 30. september

warschau polen

Jeder kann die Welt ändern: Am „European Changemakers Camp“ nehmen fast 300 junge Menschen aus rund 30 Ländern teil. In der Nähe von Warschau üben sie in Workshops und Trainings friedlichen Protest. Um sich für Klimaschutz, Menschenrechte und Demokratie zu engagieren, lernen die Teilnehmenden Klettern, Kajakfahren, aber auch, wie sie kreativ agieren und sich Medien gegenüber verhalten. Greenpeace Nordic und Central Eastern Europe organisierten das Camp zusammen mit der Menschenrechts­organisation „Civil Rights Defenders“.

22. Oktober

moskau RUSSLAND

Blinde Matroschka: Greenpeace-Aktivisten postieren eine Puppe mit Augenbinde vor der Verbraucherschutz- und Gesundheitsbehörde in Moskau, die zuvor Tausende Beschwerden aus dem ganzen Land über schlechte Atemluft ignoriert hatte. Insgesamt sind mehr als 13,5 Millionen Russen sehr hoher Luftverschmutzung ausgesetzt. Die Menschen müssen darüber aufgeklärt werden, welche krank machenden Schadstoffe sie einatmen, fordern die Greenpeace-Aktivisten, die sich nun an die Weltgesundheitsorganisation wenden.

5. September

Inari finnlAND

Rote Linie gegen Ausbeutung: Unterstützt von Greenpeace protestieren Angehörige der Sami-Volksgruppe gegen die geplante Eisenbahnstrecke von Lappland bis zum Nordpolarmeer. Die traditionellen Rentierzüchter sehen ihre Lebensgrundlage bedroht, denn das Megaprojekt würde die für ihre Herden wichtigen Wälder zerschneiden, die Ölförderung in der Arktis und damit die Erderhitzung befeuern. Auf roten Bannern fordern sie: „Unser Land – unsere Zukunft“ und „Kein Zugang ohne unsere Zustimmung“.

Vermisst: Immer wieder verschwinden Mapuche-Aktivisten. Dieses Foto von Pablo E. Piovano entstand bei einer Massenkundgebung in Buenos Aires
Vermisst: Immer wieder verschwinden Mapuche-Aktivisten. Dieses Foto von Pablo E. Piovano entstand bei einer Massenkundgebung in Buenos Aires
Wasserzufuhr für den Ölsandabbau in Alberta: Es werden enorme Mengen an Frischwasser benötigt
Wasserzufuhr für den Ölsandabbau in Alberta: Es werden enorme Mengen an Frischwasser benötigt
31. Oktober

Photo Award

Die Gewinner des Greenpeace Photo Award stehen fest: Ian Willms aus Kanada und Pablo E. Piovano aus Argentinien. Beide Fotografen setzen sich mit dem Widerstand indigener Gruppen gegen Landraub und Umweltzerstörung auseinander. Mit dem Preisgeld von je 10.000 Euro realisieren sie im Laufe des Jahres 2019 ihre Projekte. Willms dokumentiert die Zerstörung der Ölsandindustrie in Kanada und die Pipeline-Proteste der Secwepemc. Piovano porträtiert die Mapuche-Aktivisten in Patagonien, deren Lebensgrundlagen von industrieller Landwirtschaft und der Förderung fossiler Brennstoffe bedroht werden.

29. september

split kroatien

Kahle Berge wieder begrünt: Zwei Monate lang bestücken mehr als 350 Freiwillige einen Berg bei Split mit Tausenden jungen Schwarz- und Küstenkiefern, Pinien und Eichen. Zur Aufforstungsaktion aufgerufen haben die Pfadfinder. Ehrenamtliche Helfer und Schüler aus fünf Ländern machen mit, darunter auch Greenpeace-Aktivisten. Im vergangenen Sommer war der Wald nahe der kroatischen Küstenstadt Split abgebrannt. Bei der größten je organisierten Freiwilligenaktion in Kroatien
weisen die beteiligten Greenpeacer auf den Zusammenhang zwischen Waldbränden und Klimawandel hin.