Regenwälder in Flammen

Herbst

Brandrodungen für Palmöl zerstören in Indonesien wertvolle Regenwälder.
Teluk Meranti, Riau, Indonesien: Greenpeace-Ehrenamtliche löschen Torfbrände. Sie durchlaufen 2016 ein Training, um Teil eines Feuerschutzsteams zu werden.
Teluk Meranti, Riau, Indonesien: Greenpeace-Ehrenamtliche löschen Torfbrände. Sie durchlaufen 2016 ein Training, um Teil eines Feuerschutzsteams zu werden.

Im Herbst brennen sie wieder in Indonesien, die Torfböden und Reste einstiger Regenwälder. Bilder von hustenden Menschen, und für ein paar kurze Augenblicke richtet sich das Interesse der Medien auf das enorme Problem. Angetrieben durch unseren Hunger nach Tropenholz, Billigpapier und Palmöl – enthalten zum Beispiel in der Fertigpizza, im Haarshampoo und im Tank unserer Dieselautos – werden in Indonesien jeden Tag 23 Quadratkilometer Regenwald zerstört. Das ist eine Fläche so groß wie 3290 Fußballfelder.

Besonders die Orang-Utans bleiben bei der Brandrodung auf der Strecke. Dieses Baby wurde von einem Dorfbewohner gerettet.
Besonders die Orang-Utans bleiben bei der Brandrodung auf der Strecke. Dieses Baby wurde von einem Dorfbewohner gerettet.

Für den Klimaschutz, für den Schutz der Heimat des Orang-Utans

Der Erhalt der Wälder und Torfmoore Indonesiens ist wesentlich für den Klimaschutz. Und nicht nur das, sie sind auch die Heimat von Orang-Utans und Sumatra-Tigern. Seit Jahren schon setzt sich Greenpeace dafür ein, die Abholzung, die Brandrodung und die Trockenlegung der Torfböden zu stoppen und veröffentlicht die Umweltfrevel der Palmölindustrie.

2016 macht Greenpeace mit einer Kartenplattform Informationen zu Konzessionsgrenzen der Plantagenfirmen, aber auch zur Lage von Torfmooren und Hotspots von Waldbränden für die Öffentlichkeit zugänglich. Damit Konzerne nicht mehr sagen können, sie hätten nichts gewusst von den fragwürdigen Geschäftspraktiken ihrer Zulieferbetriebe.