Für den Schutz des Klimas und der Umwelt ist Greenpeace auf allen Kontinenten aktiv – mit vielen mutigen und kreativen Aktionen

18. August 2026

Conwy County Borough Wales

Im Sommer 2026 wüteten hier schwere Waldbrände – nun nutzten Aktivist:innen von Greenpeace UK die verkohlte Landschaft als riesige Leinwand: „Unser Haus brennt, Andy“, stand dort neben einer Illustration, auf der Premierminister Andy Burnham Öl in die Flammen gießt. Ein eindrück­licher Appell an Burnham, der Klimakrise mehr Beachtung zu schenken und Anträge auf neue Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee abzulehnen. Das Kunstwerk wurde mit umweltfreundlicher, plastikfreier Farbe geschaffen.

13. August 2026

Hilversum Niederlande

An einem weiteren extrem heißen Tag des vergangenen Sommers gaben Aktivist:innen von Greenpeace Niederlande dem Bahnhof von Hilversum einen passenderen Namen. Angesichts von Temperaturen, die immer häufiger über 30°C steigen, machten die Protestierenden auf die Klimakrise aufmerksam und betonten­, dass solche Wetterereignisse keine Ausnahmen mehr sind. Auch andere Bahnhöfe wurden neu benannt: Aus „Amsterdam“ wurde „Amsterwarm“, „Rotterdam“ wurde zu „Hotterdam“ und „‘s-Hertogenbosch“ zu „Smelthogenbosch“ („Smelt“ bedeutet auf nieder­ländisch „schmilzt“.).

7. Juli 2026

Rechnitz Österreich

In Burgenländischen Steinbrüchen haben Firmen jahrzehntelang Kies und Sand abgebaut, die Asbest enthielten. Das krebserregende Mineral gelangte so auf Grundstücke von Schulen und Kindergärten in Ostösterreich und Westungarn, wie Greenpeace feststellte. In der ungarischen Stadt Szombathely wurde der Gesundheitsnotstand ausgerufen, nachdem bei Luftmessungen eine extreme Belastung festgestellt wurde. Die Greenpeace-Büros Österreich und Ungarn haben eine Karte ein­gerichtet.

29. August 2026

Yaounde Kamerum

Kameruns Hauptstadt Yaounde ist wegen ihrer Topografie und unzureichender Kanalisation anfällig für Überschwemmungen und Erdrutsche. Nun bringt die Klimakrise immer heftigere Regenfälle mit sich, die das Problem rasant verschärfen. Aktivist:innen von Greenpeace versahen die populären Motorradtaxis mit Aufklebern und informierten die Fahrer:innen. So schufen sie ein Netzwerk aus Botschaftern, die Fahrgäste über Prävention und Sicherheits­maßnahmen informieren.

7. Juli 2026

Manzanillo Mexiko

Stoppt das hungrige Meeresmonster! Die US-Regierung unter Donald Trump will am Meeresboden in der Clarion-Clipperton-Zone zwischen Hawaii und Mexiko Manganknollen abbauen, die wertvolle Rohstoffe enthalten. Das Vorhaben ist ein Verstoß gegen internationale Abkommen und eine enorme Gefahr für die Arten­vielfalt. Aktivist:innen von Greenpeace Mexiko entrollten dieses Banner auf dem Meer, um Mexiko aufzufordern, sich dem Druck der USA zu widersetzen.

30. Juni 2026

Ostsee vor Fehmarn Deutschland

Aktive von Greenpeace führten­ ­Abgeordneten des Deutschen Bundestags, des Europäischen und des dänischen Parlaments die Gefahren vor Augen, die von der russischen Schatten­flotte ausgehen. Russland finanziert seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch durch den Verkauf von Öl, das mit diesen veralteten, unterversicherten Tankern transportiert wird. Die Politik tut noch immer zu wenig, um diese Umwelt­gefahr zu beenden. Das Schlauchboot mit den Umweltschützer:innen ­und Politiker:innen näherte sich einem Tanker, der etwa 100.000 Tonnen Rohöl geladen hatte.

1. August 2026

Kinshasa D.R. Kongo

Greenpeace Afrika setzt ein Zeichen gegen Plastikverschmutzung in der Hauptstadt der Demokratischen Republik­ Kongo: Gemeinsam mit der Initiative River Cleanup, lokalen Behörden und Freiwilligen organisierte Greenpeace eine Aufräumaktion am Kongo-Fluss. Mehr als 4600 Plastikflaschen waren schnell gesammelt. Ziel war es, festzustellen, welche Unternehmen besonders viel des Plastikmülls verursacht haben. Eine wichtige Information, um auf mehr Herstellerverantwortung hinzuwirken.