Unsere Erfolge

6/26

Erfolg im Irak

Nach einer Gerichtsentscheidung gilt im Irak das „Polluter Pays“-Prinzip: Unternehmen können für Umweltschäden zur Verantwortung gezogen werden. Greenpeace und der lokale Partner Green Rights hatten das Urteil mit ­Forschung und Öffentlichkeits­arbeit vorangetrieben.

08/26

Koa Gas

Die geplante Erdgaserkundung im Gebiet Lech-Ost in Ober­bayern ruht vorerst. Greenpeace und lokale Initiativen hatten sich gegen die Suche nach fossilen Brennstoffen zwischen Lech und Ammersee eingesetzt. Aber wir bleiben wachsam: Denn in der benachbarten Gemeinde Reichling droht weiterhin eine Ausbeutung des dortigen Gasvorkommens.

9/26

Schutz für die Meere

Deutschland hat das UN-Hochseeschutzabkommen ratifiziert. Greenpeace setzt sich seit 2005 für verbindlichen Schutz der Hohen See ein, und Aktive haben den Druck zuletzt mit Aktionen am Brandenburger Tor und der Forderung nach schneller Ratifizierung erhöht. Erstmals gibt es jetzt einen verbind­lichen Rahmen für den Schutz der Hohen See. Greenpeace setzt sich weiter für echte Schutzgebiete ein.

7/26

Aus für Kohle

Greenpeace hat gemeinsam mit Partnern einen Gerichtserfolg gegen die Erweiterung des Kohlekraftwerks Afşin-Elbistan A in der Türkei errungen. Das Projekt galt als einziges Vorhaben für ein neues Kohlekraftwerk in Europa. Nach dem Urteil dürfte die Erweiterung vor dem endgültigen Aus stehen.

7/26

Geschützt

In Thailand hat der Widerstand von Bürgerinitiativen, Greenpeace und anderen Umweltorganisationen zur Absage des „Land Bridge“-Megaprojekts beigetragen. Der geplante 90 Kilometer lange Korridor aus Autobahnen und Pipelines hätte wertvolle Korallenriffe und Mangrovenwälder bedroht sowie die Lebensgrundlage lokaler Gemeinschaften in Frage gestellt, die vom Fischfang leben.

8/26

Umwelt vor Konzern

Südafrikas Verfassungs­gericht hat Shells geplante Öl- und Gas­erkundung vor der Küste endgültig gestoppt. Greenpeace Afrika war mit Küstengemeinden und weiteren Umweltorganisationen am jahrelangen Rechtsstreit beteiligt. Das Gericht stärkte damit die betroffenen Gemeinden gegenüber Konzerninteressen. Greenpeace wertet das Urteil als Präzedenzfall für Umwelt- und Klimaschutz.