Im Strom der Anfragen

Informations- und Förderndenservice

7000 Emails, Anrufe, Nachrichten und Briefe erreichen Greenpeace jeden Monat. Wer sind die Menschen, die sie alle beantworten, persönlich und kenntnisreich? Ein Blick hinter die Kulissen des Informations- und Förderndenservice
Bild oben: Gut erreichbar: Susanne Timm (untere Reihe in der Mitte) mit einigen ihrer Kolleg:innen vom Förderndenservice.
© Lucas Wahl/Greenpeace

Wenn Susanne Timm von ihrem Schreibtisch aufblickt, sieht sie Bewegung. Auf der Elbe schieben sich Frachtschiffe in die Stadt. Auf der Straße Autos, Fahrräder, Fußgänger:innen. Alte und neue Wege kreuzen sich hier, am Greenpeace-Sitz in Hamburg. Auch zu Greenpeace führen viele Routen. Fördernde und umweltinteressierte Menschen können Greenpeace per E-Mail, per Post, über Soziale Medien, Chat auf der Webseite und Telefon erreichen.

Susanne Timm ist Teil des IFS-Teams bei Greenpeace. IFS steht für Informations- und Förderndenservice. Jeden Monat erreichen das Team mehr als 7000 Anfragen. Ein knappes Viertel per Telefon, die meisten per Mail, nur noch wenige per Post. Greenpeace ist es wichtig, dass der interessierten Öffentlichkeit ein persönlicher Kontakt möglich ist. Deshalb besteht das IFS-Team, das sich auch um Abläufe von Fördermitgliedschaften und Mitmachaktionen kümmert, aus 19 Kolleg:innen.

Manchmal haben die auch Zeit für ein kleines Gespräch. Susanne Timm ist gerade mit einer langjährigen Förderin aus dem Schwarzwald am Telefon, die in ihrer Kirchengemeinde über Umweltschutz sprechen möchte und dafür verlässliche Informationen sucht. Die beiden Frauen reden auch noch über die Vorteile von Wärmepumpen und beenden das Gespräch mit einem Lachen. Am Ende schickt Susanne Timm ihr mehrere Broschüren zu. „Die meisten Kontakte sind toll, und oft können wir unkompliziert weiterhelfen“, erzählt sie.

Hin und wieder werden Timm und ihre Kolleg:innen herausgefordert. Wenn Menschen etwas ganz genau wissen wollen oder Kritik üben: Was tut Greenpeace gegen die Plastikverschmutzung in Westafrika, und warum werden die Greenpeace Nachrichten noch auf Papier gedruckt? „Manchmal geben wir Fragen weiter an Kampaigner:innen. Aber wir sind schon gut im Stoff“, sagt Timm.

Susanne Timm freut sich über die netten Zuschriften aus der Greenpeace-­Gemeinschaft.
Susanne Timm freut sich über die netten Zuschriften aus der Greenpeace-­Gemeinschaft.

Ihre liebsten Kontakte sind die, die ihr zeigen, mit welcher Leidenschaft sich Menschen für die Umwelt einsetzen, etwa gegen Plastikmüll oder in lokalen Klimainitiativen. „Schön ist auch, dass Kinder sich an uns wenden auf der Suche nach Informationen, zum Beispiel für ihr Schulreferat.“

Die Informationswege, die Timm und ihre Kolleg:innen nutzen, sind keine Einbahnstraßen. Wenn bei Greenpeace neue Projekte besprochen werden (auch wenn die Greenpeace Nachrichten geplant werden), dann berichtet jemand vom IFS, was den Menschen wichtig ist. Auch Lob und Kritik werden immer weitergegeben.

Die vielen Nachrichten und Anfragen, die das IFS-Team jeden Monat erreichen, geben Greenpeace auch gute Impulse.
Die vielen Nachrichten und Anfragen, die das IFS-Team jeden Monat erreichen, geben Greenpeace auch gute Impulse.

Und so entsteht aus Tausenden Kontakten eine Gemeinschaft aus Greenpeace-Mitarbeiter:innen, Fördernden und Umweltinteressierten, die zusammen viel erreichen.

Bei Fragen zur Kampagnenarbeit oder zu Ihrer Fördermitgliedschaft melden Sie sich gern bei uns – die Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.