Für den Schutz des Klimas und der Umwelt ist Greenpeace auf allen Kontinenten aktiv – mit vielen mutigen und kreativen Aktionen

Anfang Februar 2026

Mailand Italien

Willkommen zu den „Ölympischen Spielen”! Vor der Eröffnung der Winterspiele 2026 von Mailand und Cortina d’Ampezzo protestieren Aktive von Greenpeace gegen den Hauptsponsor Eni, hier ein Standbild aus einem satirischen Video. Sie weisen damit auf das dreiste Greenwashing des italienischen Energiekonzerns hin. Die Emissionen solcher Unternehmen beschleunigen die Klimakrise und gefährden damit nicht zuletzt auch die Existenz des Wintersports selbst.

28. Januar 2026

Gösgen Schweiz

DMit einer Projektion auf den Kühlturm weisen Aktive von Greenpeace darauf hin, dass die Betreibergesellschaft des Atomkraftwerks Gösgen jahrzehntelang Sicherheitsprobleme vertuscht hat. „Im AKW Gösgen besteht seit der Inbetriebnahme 1979 eine gravierende Sicherheitslücke“, sagt Lukas Bühler, Energieexperte bei Greenpeace Schweiz. Seit drei Jahrzehnten ist dieses Problem, das zum Versagen der Reaktorkühlung führen könnte, Betreibergesellschaft und Aufsichts­behörde bekannt – und mit ihm die Gefahr für Bevölkerung und Umwelt. Doch erst im Mai 2025 begannen die Arbeiten, zehn Monate Abschaltung folgten. Der folgenlose außerplanmäßige Stillstand zeigt laut Greenpeace Schweiz, dass das Land das Kraftwerk nicht braucht.

2. März 2026

Dünkirchen Frankreich

Trotz des russischen Kriegs und Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine macht der französische Energiekonzern EDF immer noch Atomgeschäfte mit dem russischen Staatskonzern Rosatom – und füllt damit Putins Kriegskasse. Aktive von Greenpeace protestieren dagegen vor der Einfahrt eines Frachters im Hafen von Dünkirchen. Dieser Frachter transportierte in den vergangenen Jahren häufig Uran aus Russland nach Frankreich.

5. Februar 2026

Santa Barbara USA

Schauspielerin und langjährige Greenpeace-Unterstützerin Jane Fonda begibt sich im neuen Dokumentarfilm „Gaslit“ auf eine Reise durch die Gasfelder von Texas und die Gemeinden an der Golfküste (im Bild die Weltpremiere beim Santa Barbara International Film Festival). Der Film beleuchtet die Folgen des US-Booms bei Flüssigerdgas. Die Oscarpreis­trägerin trifft auf ­Menschen, die sich für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit einsetzen.

15. Dezember

Auckland Neuseeland

Was ist hier eklig? Aktive von Greenpeace richten anlässlich der Aktionärsversammlung der größten Molkerei Neuseelands  eine Quarantänezone ein. Die Teilnehmenden müssen sich durch große Mengen Schleim kämpfen, der rund um das Gebäude ausgekippt wurde. Unangenehm, aber harmlos – ganz im Gegensatz zu den Missständen, gegen die die Aktiven protestieren: Flüsse, Seen und Trinkwasser Neuseelands sind stark mit Nitrat und E-Coli-Bakterien durch Gülle aus der Milchindustrie belastet.

11. Februar 2026

Washington USA

Kurz nachdem die bedeutende Washington Post 300 Journalist:innen gefeuert hat (darunter der überwiegende Teil derjenigen, die für Klimaberichterstattung zuständig waren), protestiert ein Aktiver von Greenpeace USA als Sensenmann. Er trägt eine Maske von Jeff Bezos, dem Eigentümer des Blatts und Gründer von Amazon. Kritiker:innen werfen Bezos vor, die redaktionelle Linie der Zeitung im Sinne der US-Regierung zu beeinflussen.

7. Februar 2026

Morteratschgletscher Schweiz

„Das einzige ICE, das wir brauchen“: Aktive von Greenpeace protestieren in den Schweizer Alpen an einem akut vom Verschwinden bedrohten Gletscher gegen die brutalen Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE in US-amerikanischen Städten – und ziehen eine Parallele zur Klimakrise. Vermummte Einsatzkräfte nehmen in den USA in großer Zahl Menschen fest, denen sie allein aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Sprache unterstellen, ohne Aufenthaltsgenehmigung im Land zu sein. Auch Kinder, Schwangere und ältere Menschen sind vor ICE nicht sicher. Eine ähnliche Protestaktion gab es zwei Tage zuvor auf einem Gletscher in Neuseeland. Die Aktiven von Greenpeace rufen mit ihren Aktionen zugleich dazu auf, das globale Klima zu schützen.

10. März 2026

Madrid Spanien

„Nein zum Krieg!“ Mit einem riesigen Transparent auf der zentralen Puerta del Sol protestieren Aktive von Greenpeace gegen den Krieg der USA und Israels gegen den Iran. Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand bei Greenpeace Deutschland, kommentiert: „Deutschland darf Menschenrechts- und Völkerrechtsbrüche nicht legitimieren.“

26. Februar 2026

Buenos Aires Argentinien

„Verrichten Sie Ihr Geschäft nicht auf dem Gletscher­gesetz!“ Mit dieser deutlichen Nachricht protestieren Aktive von Greenpeace Andino vor dem Kongress in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Sie weisen auf die Gefahren für das Trinkwasser des Landes hin, die eine geplante Aufweichung des Gletscher­schutzes mit sich bringen würde.