Editorial

Sophie Lampl

Sophie Lampl, Geschäftsführende Vorständin Greenpeace e.V.
Sophie Lampl, Geschäftsführende Vorständin Greenpeace e.V.

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

Greenpeace lehnt jede Form von Gewalt ab. Darum ist auch unsere Haltung zum verheerenden Krieg in Nahost eindeutig: Wir positionieren uns klar gegen Antisemitismus wie auch gegen Muslimfeindlichkeit sowie für eine nachhaltige Sicherung des Friedens – und wir verurteilen jegliche Form von Gewalt, Diskriminierung und Hass. Uns ist es wichtig, das in diesen unruhigen, spaltenden Zeiten ausdrücklich und prominent an erster Stelle zu erwähnen.

Auch in der Ukraine bringt der Krieg weiter Leid über die Menschen. Im Kriegsgebiet stehen zudem mehrere Atomreaktoren, die im Falle eines Angriffs eine großflächige Bedrohung darstellen. Ein weiteres Mal hat sich ein Greenpeace-Team auf den gefährlichen Weg gemacht, um zu unterstützen: Diesmal haben wir im Kriegsgebiet Sensoren installiert, die vor radioaktiven Freisetzungen warnen.

Hier in Deutschland arbeiten wir konkret an positiven Lösungen: Wir setzen einen echten Impuls für die Mobilitätswende und machen unsere Schiffsflotte klimafit. Als erster Schritt wird gerade die „Beluga II“ umgerüstet. Mit einem umweltfreundlicheren Antrieb verkleinern wir unseren ökologischen Fußabdruck. Wir bekämpfen nicht nur die Zerstörung der Umwelt, sondern handeln selbst nachhaltig.

Ich möchte Ihnen in unser aller Namen danken! Vielen Dank für Ihre fortwährende Unterstützung. Gemeinsam bewirken wir Veränderungen und schaffen eine bessere Welt. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen – und uns allen – ein friedlicheres Jahr 2024!

Herzlichst, Ihre

Sophie Lampl